Mit derWunderpille Kalypso hat der Gesundheitskonzern Redshift die älteste Krankheitder Menschheit – den Tod – geheilt und eine exklusive Elite von «Niemalstoten»geschaffen. Doch das ewige Leben hat einen alles konsumierenden Energiehunger,der sie bis zum Ende der Zeit treibt.
NEUSFERATU beginnt dort, wo alles aufhört. Die Geschichte wird rückwärtserzählt: Vom letzten Verglühen der Sterne am Ende des Universums an Bord von
Planetenfressenden-Raumschiffen,hin zu kolonialisierten Exoplaneten, mitten in absurde High-Score-Spiralen in eigensfür die Elite eingerichteten Evertainment-Ressorts bis in die Gegenwart, in derder Widerstand wartet. NEUSFERATU ist eine bissige Sci-Fi-Satire über denVampirismus des Spätkapitalismus, die Longevity-Industrie und die Frage, wer sichunendliche Gesundheit überhaupt leisten kann.
In der Cyberfantasy-PerformanceNeusferatu vom Jungen Schalktheater in Co-Regie von Michel Blaser undBenjamin Burger folgt das Ensemble dem Ruf des ewigen Lebens. In heutigen Zeiten,in denen Superreiche an der Überwindung des Todes arbeiten und zu modernenVampiren werden, stellt sich die Gruppe die Fragen, wie gerecht Lebenszeit inder Gesellschaft verteilt ist zu was für einer Welt die Unsterblichkeit führenwürde.
Performance: Rahel Berger, Salome Rensch, Balz Spengler, Laura Stepinski,
Moon Swift, Quentin von Virág Co-Regie, Autor: Benjamin Burger Co-Regie, Theaterpädagogik: Michel Blaser Ausstattung & Licht: Tania Perret Musik: Hannes Junker Bühnenbildassistenz: Lu Izzo Kostümbildassistenz: Marion Müller Regieassistenz: Célia Bode Künstlerische Leiterin Schalktheater: Nina Hesse Bernhard
Unterstützt von: Vontobel Stiftung, Manawa Foundation, walter haefner stiftung, Stiftung Denk an mich, Frieda-Locher-Hofmann-Stiftung, Alexis Victor Thalberg-Stiftung, MIGROS Kulturprozent, Landis & Gyr Stiftung, Zürcher Stiftung für psychisch Kranke, Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zürich